Gothic Magazine (Frühjahr 2010)
In eurem Presseinfo steht, dass euer Neuzugang Bastian Haupt, eine Bereicherung für eueren Sound darstellte – in welchen Bereichen hat er sich denn wie weit einbringen können?
Zum Einen bereichert seine Stimme den Sound unserer Band ungemein, da er bei sehr vielen Liedern die Background-Vocals übernommen hat. Zum anderen ist es immer eine Bereicherung, wenn frisches Blut in die Band kommt. Wenn, wie in dem Falle von Bastian Haupt, die Person auch noch mit einem ganz anderen musikalischen Background neue, eigene Ideen beisteuert, ist das natürlich umso vorteilhafter für die Weiterentwicklung einer Band.
Man hat beim Hören von “Life: Failed” öfter das Gefühl, dass sich in euren Plattenschränken einige Schätze aus den 80ern finden dürften. Ist das so?
Da wir alle in den 80ern geboren bzw. aufgewachsen sind und das Jahrzehnt, abgesehen von einigen Musikern die man lieber vergessen würde, viele Perlen hervorgebracht hat, wurden wir natürlich sehr durch die Musik dieser Zeit geprägt. Das bezieht sich aber nicht nur auf eine spezielle Musikrichtung, sondern reicht von Bands wie Depeche Mode über Mötley Crüe und Guns n Roses bis hin zu Slayer und Metallica. Im Allgemeinen bringt jeder von uns die unterschiedlichsten musikalischen Interessen mit in die Band ein, was das gemeinsame Arbeiten an neuen Songs umso interessanter gestaltet. Aus diesen ganz unterschiedlichen Inspirationen kreieren wir unseren eigenen Sound.
Der Titel beschreibt laut Pressetext “das Fazit eines Menschen, der auf ganzer Linie versagt hat.” – findet sich dieses Konzept auch in den Texten wieder?
Jeder Song behandelt ein eigenes Thema, es gibt kein “Konzept” das sich durch alle Songs zieht. Die Lyrics drehen sich um das Leben im Allgemeinen, und die Schlechten Zeiten im Besonderen. Schlechte Zeiten bilden eine gute Basis für unsere Songs, wenn überhaupt kann man also sagen dass schlechte Zeiten unser Konzept sind.
Welche der Texte liegen Euch denn besonders am Herzen?
Manche Songs drücken eher allgemeine Lebenssituationen aus, die jeder kennt, und in die sich jeder hineinversetzen kann (z.b. “Sugarsmell”, “Murder days”), zu anderen hat man eine persönlichere Bindung, weil sie erlebte Tragödien widergeben oder behandeln (“Misery in stars”, “Christine infernal”). Aber in jedem unserer Songs stecken 100% unseres Herzblutes, insofern liegen uns alle gleichermaßen am Herzen.
Was sind Eure Wünsche für “Life: Failed”? Was möchtet ihr mit dem Album erreichen?
In erster Linie wollen wir natürlich den Leuten unsere Musik und unsere Gedanken näher bringen. Und das geht natürlich nur, wenn man sich viel in der Öffentlichkeit präsentiert. Von daher ist es nach wie vor unser Ziel, möglichst viele Konzerte zu spielen, viel rum zukommen und dabei eine gute Zeit zu haben. Natürlich soll das Album auch ein Zeitdokument darstellen, wie sich Silence im Jahre 2009 fühlen. Wenn sich Leute dann damit identifizieren können, haben wir unsere Mission erfüllt.
Wird es zum neuen Album eine Tour geben? Werden wir euch Bundesweit in den Clubs sehen können?
Eine konkrete Tour ist noch nicht gebucht, wir planen aber momentan eine Menge Auftritte, die sich nicht nur auf die deutschen Städte begrenzen sollen, sondern auch die Nachbarländer mit einbezieht. Genauere Infos findet ihr auf unserer Homepage. Tragt euch einfach für den Newsletter ein, dann seid ihr immer die ersten, die Neuigkeiten erfahren. Sollten ihr uns buchen wollen könnt ihr uns gerne eine Email schreiben, wir kommen überall hin wo es eine Bühne und ausreichend Alkohol gibt.
Danke für das Interview, die letzten Worte gebühren Dir.
Danke an alle Leute die über die Jahre immer zu uns gestanden und uns nicht vergessen haben, ihr seid der Grund dass es uns heute noch gibt. Für diejenigen die uns gerne kennen lernen möchte empfehle ich mal auf unserer Homepage www.worldinsilence.de vorbeizuschauen, dort gibt es viele interessante Sachen zu entdecken. Tragt euch für den Newsletter ein, schreibt in unser Gästebuch, jegliche Art von Kommentaren sind erwünscht.
See you & stay suicidal.
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